Kuno Kutz bleibt Vorsitzender der Kreisgruppe Wetzlar

Ost- und Westpreußen richten nahezu monatliches Treffen aus

Wetzlar. Die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Kreisgruppe Wetzlar, trifft sich nahezu monatlich zu Vorträgen. Im Durchschnitt nehmen daran 24 Personen teil. Das teilte der Vorsitzende Kuno Kutz in der Jahreshauptversammlung mit.

Aufgrund ihrer regen Aktivitäten ist die Wetzlarer Gruppe vom Hessischen Innenministerium mit dem dritten Preis zum Thema „Flucht, Vertreibung, Eingliederung“ ausgezeichnet worden. Innenminister Roman Poseck und der Hessische Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister, verliehen den Preis gemeinsam unter dem Motto „Achtzig Jahre Flucht und Vertreibung – Einsatz für Frieden, Demokratie und Menschenwürde – ‚Nie wieder Krieg, Völkerhass und Vertreibungen‘“.

Die Kreisgruppe Wetzlar wurde geehrt, weil sie seit 1948 besteht und unter der Leitung von Kuno Kutz, der den Vorsitz 2004 übernommen hat, eine kontinuierliche und vielfältige Kulturarbeit leistet. Diese besteht insbesondere in einem öffentlich zugänglichen Vortragsprogramm zu Themen der ostdeutschen Geschichte, Vertreibung, Integration sowie der kulturellen Vielfalt der ehemaligen deutschen Ostgebiete, heißt es in der Begründung. Die Auszeichnung wurde im „Pariser Hoftheater“ in Wiesbaden überreicht.​

An der Jahreshauptversammlung nahm auch der Vorsitzende des Kulturförderrings Wetzlar, Boris Rupp, teil. Er lobte das Engagement: „Unglaublich, was Sie für eine Arbeit leisten mit nahezu monatlichen Vorträgen.“ Als Zeichen der Unterstützung überreichte Rupp einen Scheck über 200 Euro.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Kuno Kutz erneut als Vorsitzender bestätigt. Seine Stellvertreterin, Gabriele Eichenauer, wurde ebenfalls wiedergewählt; sie bekleidet zugleich das Amt der stellvertretenden Schriftführerin. Schriftführer ist Wolfgang Warnat, der zudem die Funktion des Kulturreferenten innehat. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden die Schatzmeisterin Carola Weber und der Medienbeauftragte Lothar Rühl. Als Beisitzer für zwei Jahre wurden Marion Best, Michael Hundertmark, Gerd-Helmut Schäfer und Christa Kutz gewählt.

Bild und Text: Lothar Rühl

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